Das Wort Vibrator kommt vom Lateinischen “vibrare” und bedeutet so viel wie “hin und her bewegen” oder auch “zittern”. Während ursprünglich damit die sogenannte “Weibliche Hysterie” behandelt wurde, ist der Vibrator heute eine Hilfe zur Luststeigerung und der Freund vieler Frauen.
Nachdem Vorformen des Vibrators bereits für die Antike angenommen werden können, existiert der heutige Vibrator als Gerät bereits seit dem späten 19. Jahrhundert. In verschiedensten Ausführungen wurde er als medizinisches Behandlungsgerät benutzt. Der Übergang zum reinen Lustobjekt war erst möglich, als Vibratoren die nötige Kompaktheit erreichten.
Um 1900 wurden die ersten Vibratoren an Privathaushalte verkauft, natürlich unter dem Deckmantel eines Hautpflege- oder Hygienegerätes. Erst mit der sexuellen Befreiung in den 1970er Jahren wurde der Vibrator allgemein bekannt.
Heute geht man davon aus, dass etwa jede fünfte Frau in Deutschland einen Vibrator besitzt. In der letzten Zeit gab es einige Skandale, was die chemischen Inhaltsstoffe von Vibratoren angeht. In der Ausgabe 11/2006 der “Ökotest” fielen 11 von 22 getesten Vibratoren mit der Note “Ungenügend” durch. Gefährliche Weichmacher waren der Hauptgrund für die Bedenken der Zeitschrift. Dass es auch anders geht, bewies beispielsweise der Vibrator Patchy Paul II von Fun Factory. Er schnitt mit der Note “Sehr gut” ab und ist ein Beispiel für echte Qualitätsvibratoren.
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